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Schlafprobleme sind genauso gefährlich wie Rauchen

Es ist seit langem bekannt, dass Vitalität und Leistungsfähigkeit direkt vom Erholungswert unseres Schlafes abhängen. Krebsforscher am Harvard School of Public Health haben herausgefunden, dass erholsamer Schlaf das Krebsrisiko drastisch senkt. Und das hat mit einem bestimmten körpereigenen Botenstoff zu tun …

Schlafprobleme: Was ist das „Schlafhormon“?

Im Volksmund wird es als „Schlafhormon“ bezeichnet: Melatonin. Es wird bei Einbruch der Dunkelheit von der Zirbeldrüse (Epiphyse) abgesondert, um uns schläfrig zu machen. Bei Tageslicht hingegen ist seine Produktion gehemmt. Auf diese Weise fungiert Melatonin als Uhr für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus.

Was tut es?

Während eine gute Nachtruhe die Melatoninkonzentration um den Faktor 3 (bei älteren Menschen) bis 12 (bei jüngeren Menschen) erhöht, hemmen künstliches Licht, Jetlag, Schichtarbeit oder eine schlechte Ernährung die Ausschüttung von Melatonin, was zur Folge haben kann, dass Sie krank werden krank werden und Ihre aktuellen Schlafprobleme verschlimmern.

Studie bestätigt: „Schlafprobleme und Krebsrisiko hängen eng zusammen“

Ein Fünftel der 928 isländischen Männer, die acht Jahre lang in der Harvard-Studie beobachtet und untersucht wurden, hatten genau dieses Problem: Ein deutlich niedrigerer Melatoninspiegel führte zu erheblichen Schlafproblemen und Durchschlafstörungen. Das Gefährliche ist, dass Schlafstörungen und Schlafmangel wiederum die Melatoninproduktion beeinträchtigen und einen Schlafentzugszyklus in Gang setzen.

Was tut es?

Doch die Forscher aus Harvard entdeckten noch etwas Wichtiges: Probanden mit überdurchschnittlich hohen Melatoninspiegeln im Körper hatten ein um 75% (!) verringertes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Ein weiterer Hinweis auf diesen Zusammenhang ist die Tatsache, dass Prostatakarzinome im Alter häufiger auftreten, auch wenn die natürliche Ausschüttung von Melatonin nachlässt. Weitere Studien sind geplant, um diese Ergebnisse zu untermauern.

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